Elombo Bolayela, Eckardt Kreye mit dem 1.Preis (gestiftet von Werder) für den erfolgreichste_n Läufer_in und Virginie Kamche am Mikro
Elombo Bolayela, Eckardt Kreye mit dem 1.Preis (gestiftet von Werder) für den erfolgreichste_n Läufer_in und Virginie Kamche am Mikro
rechts: Svea und Mercan begrüßen ihre Mitschüler_innen

 

Um 8.30 war es soweit. Mercan Özcelik und Svea Lohschelder begrüßen die 650 Schüler_innen im Sportgarten.

Zur Begrüßung sprachen anschließend Elombo Bolayela (1. afrikanischer Bürgerschaftsabgeordneter), Virgine Kamche (1. Vorsitzende Fondation RISSALA e.V., Koordinatorin vom AFRIKA NETZWERK BREMEN), Shili trommelte. Zum Schluss sah und hörte man die Videobotschaft von Mamadou Keita aus Bamako (Mali).

Die Stimmung war super, die Temperatur hoch, doch gegenüber den an diesem Tag in Mali gemessenen 48° doch schon wieder erfrischend...

Danach starteten die Jahrgänge in kurzen Abständen. Die Strecke ging vom Sportgarten über die Erdbeerbrücke, an der Weser lang bis zu Cafe Sand. Hal över brachte uns umsonst auf die andere Weserseite und dann liefen die Schüler_innen wieder an der Weser zurück zum Sportgarten. Eine Runde waren 6km.

Und so berichtet der Weserkurier über unseren Lauf: WK vom 16.6.11

über 24.000 € für Mali

Damit hatte keiner gerechnet. 

Wir danken allen Sponsor_innen und Schüler_innen für ihren großartigen Einsatz. 


Danksagung von Mamadou Keita aus Mali

Herrn Keita aus Komanfara (Mali) ist unsere Kontaktperson in Bamako. Er ist Deutschlehrer an unserer Partnerschule LSK und kommt aus dem Dorf Komanfara, für das wir unseren Sponsorenlauf veranstaltet haben.

Teil 1

Da das LSK eine sehr instabile Internetverbindung hat, wurde die Übertragung unterbrochen...

Teil 2

Ein großes Dankeschön an Ibrahim Konate (Informatiklehrer an unserer Partnerschule LSK in Bamako). Er hat in der Nacht am Internet gesessen und den Videoupload letztlich realisiert: 

Bonjour, on a des problèmes de connexion raison du retard. J'ai due aller ailleurs pour partager les vidéos sur youtube et ça prend énormément de temps car le connexion est instable et il ma falue reprendre plusieurs fois.

Grußwort unserer Schirmherrin Virginie Kamche, 1. Vorsitzende Fondation RISSALA e.V., Koordinatorin vom AFRIKA NETZWERK BREMEN


Liebe Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Bremen-Mitte,
liebe Sponsoren und Organisatoren,

Bremer Jugendliche und Kinder und Jugendliche aus Komanfara (Mali) durch Solidarität einander näher zu bringen, ist sehr bereichernd. Ich freue mich darüber, dass Kinder, die eine Schule ohne festem Dach besuchen, durch den Spendenlauf eine vernünftige Schule haben werden, um eine bessere Bildung zu bekommen. Das ist auch das Ziel der Fondation RISSALA e.V, Mitglied des Afrika Netzwerks Bremen.

Möge dieser Sponsorenlauf zur Bekanntmachung Ihrer großherzigen Bemühungen beitragen und die damit verfolgten Ziele näher rücken lassen.

Grußwort unseres Schirmherren Dr. Henning Scherf, Bürgermeister a.D.


Liebe Schüler und Schülerinnen der Gesamtschule Bremen-Mitte,
liebe Sponsoren,

es ist mir eine große Freude und ein Bedürfnis Euch in Eurem Engagement für ein Land zu unterstützen, in dem junge Menschen unter extrem schwierigeren Lebensbedingungen versuchen, sich eine Existenz aufzubauen. Wie überall auf der Welt ist auch in Mali die Bildung der wichtigste Grundstein für die Teilhabe an einem menschenwürdigen, verantwortungsvollen Leben. Euer Sponsorenlauf zeigt, dass Ihr in diesem Sinne etwas „bewegen“ wollt. Das finde ich wirklich wunderbar und hoffe, dass Ihr von Vielen unterstützt werdet.

Sponsorenanschreiben

Der WP2 Afrika Kurs hat die Grußworte (oben) und ein kurzes Ansreiben drucken lassen, kleines Bild anklicken...

 

trinkgut Volbers KG, Plantage 8, 28215 Bremen Findorff
Tel.: 0421 3506232, Fax: 0421 3506272 

Unsere Motivation

Mali ist eines der ärmsten Länder der Welt. Den Ausgaben des Landes von 1,8 Mrd. € jährlich stehen Einnahmen von 1,5 Mrd. € gegenüber (Quelle). (Dazu im Vergleich die Bundesrepublik: 1,614 Bio. € Einnahmen gegenüber 1,579 Bio € Ausgaben.) 

In Mali ist die Hälfte der Bevölkerung unter 15 Jahre. Von den Schulpflichtigen Kindern gehen nicht einmal die Hälfte zur Schule. Die meisten Malier sind Analphabeten. Die Möglichkeit zur Schule zu gehen bedeutet in Mali sehr viel: grundlegende Bildung, Gesundheit, Teilhabe an der Welt, Lebenssinn. Denn die schulische Bildung bewirkt, dass Kranke einen Beipackzettel verstehen, dass politisch Interessierte Forderungen lesen und aufschreiben, Marktfrauen gewinnbringend wirtschaften können, usw.
Die Gesamtschule Bremen Mitte hat  seit drei Jahren persönlichen Kontakt zu dem Dorf Komanfara. Ziel des Spendenlaufes ist, mit dem Geld den Startschuss für den Schulbau geben zu können.