Überblick (mögliche) Inhalte
1. Themen, die den Bezug unserer Schule zum Stadtteil berücksichtigen:
1.1. Architektur: Beispiele zur Weserrenaissance, zum Jugendstil, zum Klassizismus werden im Stadtteil aufgesucht, dokumentiert und beschrieben, in Details gezeichnet, mit anderen „klassischen“ Beispielen des jeweiligen Stils verglichen
1.2. Denkmäler/ Kunstwerke im öffentlichen Raum werden im Stadtteil aufgesucht, dokumentiert und beschrieben, in Details gezeichnet, mit anderen „klassischen Beispielen“ verglichen.
1.3. Künstler werden ausfindig gemacht, in ihren Ateliers besucht, zu ihren Kunstwerken befragt; Anregungen werden aufgenommen.
1.4. Ständige und wechselnde Ausstellungen in Museen werden besucht und als Anregung zu eigenen künstlerischen Übungen (auch vor Ort) genutzt.
1.5. Ausstellungsmöglichkeiten für eigene Produkte: Schaufenster von Buchläden oder anderen Geschäften und ähnliche Orte im Stadtteil werden wahrgenommen und genutzt.
Hintergrundwissen zu wichtigen Kunstrichtungen
(vorwiegend des 20sten Jahrhunderts): Dabei lernen wir immer an praktischen Beispielen und setzen neben der Theorie auf Handlungsorientierung.
2.1. Beispiele für die gemeinten Kunstrichtungen: Impressionismus, Expressionismus, Kubismus, Strukturalismus, abstrakte Malerei, naive Malerei, Dada (Collagetechnik), usw.
2.2. Kennenlernen neuer Wege in der Kunst: Action-painting, Invirement, Verfremdung, Umdeutung, Anlegen von Sammlungen, Schaffen überraschender Arrangements
2.3. Spiel mit neuen Mal- und Gestaltungsmitteln: Verwendung von Sand, Gips, Alltagsgegenständen, vergänglichen Materialien.
2.4. Beispiele für theoretische Anteile des Unterrichts: Farbtheorie, Kommentare zum Wesen der Kunst, zur Bedeutung des Gegenstandes, der Struktur, den Aktionen des Künstlers, den ästhetischen Wahrnehmungsgewohnheiten.
2.5. Einzelne Künstler als Thema: Werdegang, Lebenslauf und Lebensumstände/ Zeit, Schicksalsmomente, das künstlerische Lebenswerk als Ausdruck der persönlichen Auseinandersetzung dieses konkreten Menschen mit persönlichen, allgemein-menschlichen und politischen Problemen und Fragestellungen seiner Zeit.
Arbeitsweisen
3.1. Im Vordergrund steht das eigene Tun: Je nach Schülerinteresse und nach dem, was in der Schülergruppe eigenverantwortlich geplant und beschafft werden kann, erweitern sich die praktischen Möglichkeiten
3.2. Schulung der Wahrnehmung: Durch Kunstbetrachtung und Nachvollzug des künstlerischen Ausdrucks wird das Sehen geschärft und können neue Maßstäbe für die Betrachtung von Kunstwerken gewonnen werden.
3.3. Ausdauer: Mit dem Ziel, die eigenen handwerklichen Fertigkeiten zu verbessern werden Mal- und Zeichentechniken ausprobiert und ausdauernd geübt. Bei der Besprechung des Arbeitsprozesses und der fertigen Produkte sollen die eigenen Lernfortschritte differenziert wahrgenommen werden.
3.4 gegenseitiges Vorstellen: Referate, Präsentationen aller Art. Der Lernweg wird in einer Mappe und in einem Buch dokumentiert; beides muss zu Beginn des Kurses angeschafft werden.
