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Ergebnis der Werkstatt "Erklärvideo" - 2. Halbjahr 2013/14, weitere Videos dieser Werkstatt unter einzelnen Menüpunkten zum jahrgangsübergreifenden Lernen 

Jahrgangsübergreifendes Lernen

Zu Beginn des Schuljahres 2008/09 wurde für die beiden neuen 5. Klassen am Standort Brokstraße die Unterrichtsstruktur verändert. Ziele waren die weitere Stärkung der Selbstständigkeit und der Eigenverantwortung der Schüler und eine veränderte Erarbeitung der Unterrichtsinhalte unter dem Motto „Vom Fach zum Thema“. Konkret wurde der Unterricht in die Phasen Start, Lernbüro, Projekte und Werkstätten aufgeteilt. Zudem wurde eine kontinuierliche Beratung der Schüler festgeschrieben.

Dadurch gibt es heute an der Brokstr. 12 jahrgangsübergreifende Lerngruppen, davon 6 Lerngruppen mit den Jahrgängen 5-7 und 6 weitere mit den Jahrgängen 8-10. In jeder Lerngruppe sind etwa  ein Drittel der Schüler aus den Jahrgängen 5, 6 und 7 bzw. 8, 9 und 10.
Jeweils drei Lerngruppen sind zu einem „Haus“ zusammengefasst, somit gibt es 4 „Häuser“:
Unterhaus 5-7 und Unterhaus 8-10, Oberhaus 5-7 und Oberhaus 8-10.
Die Bezeichnungen Unter- bzw. Oberhaus ergeben sich aus der Lage der Unterrichtsräume: Die Lerngruppenräume des Oberhauses befinden sich jeweils eine Etage über denen des Unterhauses.
Die Lerngruppen der Jahrgänge 5-7 werden in der Regel von 2 Lehrern betreut, die Lerngruppen der Jahrgänge 8-10 von einem Lehrer.

Auch an der Hemelinger Str. ist die Einführung des neuen Konzepts inzwischen abgeschlossen.Da dieser Standort größer ist, sind die Schüler_innen der Jahrgänge 5-7 und 8-10 auf drei Häuser mit den Namen A, B und C mit jeweils drei Lerngruppen verteilt. D.h. hier gibt es 18 Lerngruppen die jahrgangsübergreifend arbeiten. 

Die Säulen des jahrgangsübergreifenden Lernens

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Jeder Unterrichtstag beginnt an 4 Tagen mit dem Start, in dem einer der beiden Tutoren („Klassenlehrer“) die Schüler der Stammgruppe begrüßt, Konflikte klärt, den Tag plant usw. Diese Phase dauert 30 bzw. 45 Minuten.files/gsm/images/02_unsere_arbeit_bilder/schulversuch/schulversuch-lernburosule.png


Eine weitere Säule ist das Lernbüro. Hier erarbeiten in vorbereiteten Lernumgebungen und unter Anleitung des entsprechenden Fachlehrers die Schüler_innen selbstständig Inhalte der Fächer Englisch, Mathematik und Deutsch. (Am Standort Hemelinger Str. nur in Deutsch. Englisch und Mathematik wird klassisch jahrgangshomogen unterrichtet.) Die Klassenräume werden in diesen Phasen zu Fachräumen, in denen das Material der Fächer bereit steht. Die Lernbüros sind – getrennt nach Häusern - stammguppenübergreifend, die Schüler_innen entscheiden sich täglich, in welchem Lernbüro sie arbeiten wollen. Ergänzt wird das Lernbüro durch fachintensiv-Phasen: Diese finden dreimal jährlich in den Lernbürozeiten statt und dienen beispielsweise dazu, den mündlichen Bereich im Fach Englisch oder die Begriffsbildungen im Fach Mathematik im Rahmen von Unterrichtsgesprächen u.ä. zu entwickeln.

 

 

 

Schulversuch Projekte 

Ein zentrales Element dieser Struktur sind die Projekte, in dem das Motto „Vom Fach zum Thema“ umgesetzt wird. Hier fließen Lerninhalte u.a. der Fächer Deutsch, WUK, NW, Mathematik, Englisch, Kunst usw. ein. Die Projekte bestehen zunächst immer aus einem „Pflichtteil“ und dem Bereich „eigenes Thema“. Alle Ergebnisse werden präsentiert: vor den Mitschülern, dem „Haus“, den Eltern usw.

 

Werkstatt

Die Werkstätten kommen aus den Bereichen Wirtschaft-Arbeit-Technik, Kunst, Musik, Sport und Naturwissenschaften. In diesem Band wird auch die 2. Fremdsprache angeboten. Hier können die Schüler – nach bestimmten Vorgaben – unter unterschiedlichen Angeboten wählen.

 

 

Beratung

 

Begleitet wird der gesamte Unterricht von einer engen Zusammenarbeit zwischen Schüler_in, Lehrer_in und Eltern. Ein Instrument hierfür ist u.a. das Lerntagebuch, in dem

  • die Schüler_innen täglich ihre Arbeit planen und reflektieren;
  • Bereiche für die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrer_in vorhanden sind;
  • ein Überblick über die Projekte und die erledigten Aufgaben in diesem Bereich gegeben ist;
  • die Arbeit im Lernbüro dokumentiert wird, u.a. in der Form, dass hier die Bausteine, die bearbeitet werden sollen, aufgeführt und nach deren Bearbeitung entsprechend gekennzeichnet werden;
  • die Beratungsgespräche (s.u.) zwischen den Schüler_innen und ihren Tutor_innen dokumentiert werden.

Unverändert bleiben – losgelöst vom Lerntagebuch – die Lernhefteinträge (jetzt "Zertifikate") und die Lernentwicklungsberichte.

Etwa alle vier Wochen findet zwischen je einem/einer Schüler_in und einer/einem Lehrer_in (Tutor_in) ein Beratungsgespräch statt. So wird die Entwicklung der Schüler_innen kontinuierlich begleitet. Diese Gespräche werden im Lerntagebuch protokolliert.